Persönlich oder professionell? LinkedIn Studie definiert den Mindset Divide

Es ist eine der ultimativen Erkenntnisse, die oft zwischen B2B und B2C als entscheidend definiert wird. Wer sich in einem sozialen Netzwerk einloggt, ändert seine geistige Haltung und seine Denkweise. Doch wie genau funktioniert das…?

Eine aktuelle Studie von LinkedIn und TNS hat über 6.000 Social Media Nutzer in 12 Ländern befragt. Ziel war es dabei die unterschiedlichen Geisteshaltungen zu identifizieren, so dass Marketers besser zwischen persönlichen und professionellen Netzwerken unterscheiden können.

Die Studie macht dabei das Konzept des „Mindset Divide“ deutlich und zeigt, welches soziale Netzwerke welchen Bedürfnissen, Interessen und emotionalen Treibern folgt – und das je nach persönlichen und professionellen Vorlieben.

Grundsätzlich erscheinen die Unterscheidungen nachvollziehbar. Dennoch wage ich mal die Pauschalisierung in Frage zu stellen, denn so wie sich ein „Mindset“ ändert von persönlich nach professionell, ebenso schnell erfolgt die Evolution von Businesskontakt zu Privatkontakt in der heutigen Zeit der Netzwerkerei.

Beide Personas bleiben eben immer noch derselbe Mensch, der sich oft nicht aus dem kontextuellen Zusammenhang seiner digitalen Erfahrungen freimachen kann. Und schnell tragen nicht mehr Fakten sondern Gefühle, Beziehungen und Netzwerke zur B2B Entscheidungsfindung bei.

Die Studie unterscheidet „professionelle“ und „persönlichen“ Social Networks wie folgt…

– Professionelle Netzwerke: LinkedIn, XING, BranchOut, BeKnown, Viadeo
– Persönliche Netzwerke: Facebook, Twitter, Pinterest, Orkut

Auch hier ist die Pauschalisierung kritisch, denn letztendlich hängt auch viel von Regionen ab. In Amerika findet man sich laut zahlreicher Studien auch auf Facebook beruflich zusammen. Und Twitter ist definitiv für PR- und Medienleute sowie Businesschefs unter den wichtigsten Business-Netzwerken der professionellen Sorte.
Oder wie seht ihr das…?

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