Quo Vadis Data-Driven Advertising? – Ausblicke auf die d3Con Konferenz

Wer bei Real Time Bidding, Targeting, Re-Targeting oder Trading Desks an vorderster Front als Werbetreibender und Markenverantwortlicher mitspielen will, sollte keinen Trend verschlafen. Eine Chance zum Aufwachen bietet in Hamburg am 20. Februar die d3con Konferenz. The Strategy Web (TSW) hat sich im Vorfeld der Veranstaltung mit dem Gründer Thomas Promny (TP) über die neusten Entwicklungen zum Thema Data-Driven Advertising unterhalten.

TSW: Welche Priorität nimmt Data Driven Advertising in Unternehmen zukünftig ein?

TP: “Online Marketing war ja schon immer mehr “data driven” und entsprechend Performance-orientierter als die meisten anderen Werbeformen. Beim Thema der d3con Konferenz, Data Driven Display Advertising, geht es aus Werbekundensicht in erster Linie darum, wie man die richtigen Zielgruppen für die eigenen Display Kampagnen findet, buchbar macht und effizient mit den passenden, individuellen Werbemitteln beliefert. Das wird für alle Werbetreibenden sinnvoll sein, aber am wichtigsten ist es für Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen mit kleineren Zielgruppen, die ohne effizientes Targeting schlecht oder gar nicht erreichbar sind.”

TSW: Welche Formen des Data-Driven Advertising werden sich langfristig durchsetzen?

TP: “Auf der Advertiser-Seite haben wir heute ja schon das Retargeting, das sehr viele Werbetreibende auch in Deutschland schon erfolgreich einsetzen. Der heilige Gral der Branche liegt weiterhin darin, Wege zu finden, über Retargeting hinaus echte Neukunden anzusprechen und zu targeten. Daran arbeiten viele Player in der Branche intensiv und es gibt auch erste Erfolge. In der Richtung geht aber noch viel mehr, aber auch nicht von heute auf morgen, da hier neben besseren Targeting-Algorithmen beispielsweise auch
intelligente Verknüpfungen der kundeneigenen Business-Intelligence-Daten mit den Werbekampagnen nötig sind. Das geht oftmals nicht so schnell. Auf der Publisher-Seite ist RTB ebenfalls dabei, sich im Markt durchzusetzen. Hier ist die Argumentation relativ einfach: Früher oder später werden alle Publisher mitmachen, weil es Buchungsprozesse viel effizienter macht und dazu auch noch höhere TKPs erzielt.”

TSW: Inwieweit unterscheidet sich der europäische Markt im internationalen Vergleich bei Data-Driven Advertising?

TP: “Wie in den meisten Bereichen des Online-Geschäfts ist auch der Display-Targeting-Markt etwa 1-2 Jahre im Rückstand gegenüber den USA. Dazu kommt, dass es in Europa noch stärkere Sorgen um Datenschutz und andere rechtliche Aspekte des Geschäfts gibt. Leider wird viel zu wenig diskutiert, dass das verbesserte Targeting auch für Nutzer Vorteil hat: Werbung muss nicht immer nur irrelevant und lästig sondern kann mit funktionierendem Targeting auch nützlich sein.”

Über die d3Con Konferenz…
d3con ist Deutschlands erste und größte Konferenz zum Thema Data Driven Display Advertising. Die 2011 begründete Konferenz war in Deutschland die erste ihrer Art und richtet sich in erster Linie an Werbungtreibende und Agenturen sowie Vermarkter, Publisher und Betreiber von Werbenetzwerken. Veranstalter der d3con ist Thomas Promny, Internet-Unternehmer aus Hamburg, der mit verschiedenen Unternehmen im Online-Marketing-Bereich selbst auch unternehmerisch an den Themen der d3con arbeitet.

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Gadgets – Fundstücke für Weihnachten 2012

Es ist schon bald nicht nur Weihnachten sondern auch Tradition, dass wir zu Weihnachten, so wie auch einmal im Sommer, unser Gadgets-Gewinnspiel machen. In diesem Jahr kommen Sachen dran, die mich einfach vom Design oder der Technik her fasziniert haben.

3D & SOUND: Lenco – BTT6
Früher hatte man zwei Boxen in der Wohnung. Morgen hat man nur noch eine, aber als Turm – der dann 3D Musik ausstrahlt. Ja, ihr habt richtig gehört. Nicht 3D sehen, sondern 3D hören! Mit drahtlosem Bluetooth® Streaming spielt man mit diesem Turm die gesamte Musikkollektion ab. Gepaart mit einem feinen Design ergibt sich daraus ein neues Klangerlebnis. Der Claim “Reduce to the Max” bekommt da wahrlich eine ganz neue Bedeutung…

SYNC & SAFE: Synology Diskstation DS212j
Wer sich bei Dropbox & Co. mit der Speicherung seiner Daten in der Cloud nicht so wohl fühlt, baut am besten seine eigene Cloud auf. So kann man dann ebenso mit zahlreichen Personen Arbeitsinhalte, Dokumente, Fotos oder Videos zu teilen. Mit der Synology Lösung greifen man auf die Daten zuhause oder unterwegs zu via PC, Smartphone oder Tablet. Speichern und synchronisieren von Daten holt man sich so in die eigenen Wände und hat doch die Option genauso zu arbeiten, wie wenn man auf einen der großen Cloud-Anbieter zurückgreift.

TOUCH & WATCH: Touch Time Digital Watch with Blue Silicone Band
Die Uhr gibt schon deshalb einen genialen Kick, weil sie nur durch ein Kickstarter Projekt in den Markt kommen wird. Touch Time wird -so das Crowdfunding klappt- einfach zu nutzen sein und die Digitaluhr revolutionieren. Zeiten oder Apps werden wie beim Smartphone mit einem Wischen und nicht mit Druckknöpfen aktiviert. Und… Sie ist “always on”. Das muss man unterstützen!

BEAT & BLUE: WESC RZA Street White Blue
Kopfhörer mit Ausdruck und Style? Es ist schwer, mal nicht die Marke des “Dr….” zu wählen. Aber es gibt sie: WESC, die Marke der Skater und Boarder aus dem Untergrund, hat für mich das gewisse Etwas. Der richtige Touch Farbe an der passenden Stelle, ein klarer Sound, bei einem dann doch edlen Preis. Dazu gibt es aber dann auch “Music Sharing Funktion”, die einen die Musik via Kopfhörer mit den Freunden verbinden und teilen lässt. Nicht zu groß, nicht zu schwer und einfach cool!

WIRELESS & BEAT: PURE Sensia 200D Connect
Stationär ist reaktionär. So könnte man das tragbare Wireless-Musiksystem von Sensia 200D Connect mit großen Farb-Touchscreen definieren. Mit einem Sensia 200D Connect lassen sich komplette Musiksammlungen von PC oder Mac streamen; Internet-, Digital- oder UKW-Radio hören; On-Demand-Radioprogramme, Podcasts und Geräuschkulissen abspielen stellt. Oder man nutzt den Pure Stream Musik von einem Apple- oder Android-Gerät, oder streamt Millionen von Tracks mit dem Pure-Music-† Abonnement-Service. Oder… Unzählige Optionen! Hat was…!

Jetzt bei der Verlosung mitmachen!
Natürlich habe ich von fast allen Anbietern für unsere Nutzer wieder je ein Produkt zur Verlosung erhalten. Also, mitmachen! Wie? Ein Retweet oder kleiner Kommentar, welches Produkt gefällt. Dann nehmt ihr an der Verlosung dieses Produktes teil.

Teilnahmeschluss ist 31.12.2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

PS: Vielen Dank an die Produktlieferanten…!

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Frauen sind offensichtlich affiner für mobiles Shopping als Männer

Credits: © Mitarart – Fotolia.com

Auch wenn wir immer noch denken, dass die Technikwelt eine Männerdomäne sei, in der Mobilewelt ist das schon längst nicht mehr der Fall. Unternehmen und Marken, die das weibliche Geschlecht als Zielgruppe haben, sollten bei der Erstellung ihrer Mobile Commerce Lösungen bzw. ihre Apps das im Hinterkopf haben, was eine aktuelle Studie (aber auch ein paar andere Erkentnisse) jetzt zeigt.

Die Studie von OgilvyAction untersucht das Verhalten von 1000 mobilen Konsumenten aus Großbritannien. Als grundsätzlich spannende Aussage sehe ich, dass auch Frauen ihr Mobiltelefon heutzutage nicht mehr nur für Telefonate einsetzen. Eine von sechs hat bereits mit ihrem Mobiltelefon eingekauft – im Gegensatz zu nur jedem neunten bei den Männern. Und für Frauen sind es alle möglichen Dinge des Lebens, die da über den mobilen Ladentisch gehen: Kleider, Obst, Gemüse, oder auch Spielzeuge.

Während 56% der Frauen ein Smartphone hatten, sind es nur 51% der Männer, und auch bei den Blackberrys sind die Frauen vorne (21% versus 15%). Die Studie zeigt auf, dass 35% der Frauen es einfacher fanden über das Mobiltelefon als über ein Desktop oder Laptop einzukaufen (bei Männern sind es nur 25%). Ebenso sehen mehr als 4 von 10 Frauen Mobile Commerce als schneller (gegenüber einem Drittel der Männer) und 55% meinen auch, das es angenehmer und geeigneter sei (versus 40% der männlichen Nutzer).

Der Unterschied wird aber auch in der technischen Nutzung der Mobiltelefone beim Einkaufen klar. Frauen nutzen beim Shoppen die Option Fotos zu machen, um Produkte festzuhalten. Aber auch Preisvergleichsseiten, Apps oder auch Gutscheine werden aufgerufen. Männer hingegen scannen eher mit QR Codes und 46% nutzten die Webseite der Shops, in denen sie sind sowie viele deren Mitbewerber.

Zwei Haupterkenntnisse lassen sich aus der Studie ziehen: Fast die Hälfte der Frauen kaufen etwas mobil, wenn sie Produkte oder Preise über das Mobiltelefon nachgesehen haben – bei den Männern sind dies nur ein Drittel. Und Frauen nutzen eher mobile Webseiten als Apps für ihre Einkäufe. Doch die App hat auch bei Frauen nicht ausgedient. Die Studie zeigt, das Frauen regelmäßiger als Männer mobile Apps in verschiedenen Bereichen nutzen: Lifestyle, Gesundheit, Unterhaltung und vor allem Social Networking.

Eine weitere Studie von Porter Novelli Research besagt zudem, dass 65% der britischen Frauen den Zugang zu Social Media mindestens einemal pro Woche nutzen (51% der Männer). Für Marken sicherlich interessant, dass Frauen mit 64% eher den Marken im Zuge der Rabattschlacht folgen als Männer (56%). In Amerika zeigen Untersuchungen von Google Ad Planner, dass 82% der aktiven Pinterest-Nutzer weiblich sind. Und auch bei Facebook haben weibliche Nutzer 8% mehr Freunde und sind sind für 62% des Sharinganteils verantwortlich.

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Digital Publishing verspricht Umsatzwachstum für Verlage

Credits: © Markus Bormann – Fotolia.com

Ja, es gibt sie zuhauf und sie werden zunehmend von Konsumenten genutzt. Die Rede ist von digitalen Ausgaben von eBooks, Zeitschriften, Zeitungen für Tablet-PCs und Readers. Auch wenn hierzulande die Umsätze mit digitalen Verlagsprodukten noch weit hinter den Erwartungen liegen, das Digital Publishing ist nicht mehr aufzuhalten.

Das derzeitige Wachstum ist von der Durchdringung der Tablets wie Kindle und Kobo getrieben. Dies bestätigten Analysten kürzlich für den UK-Markt, für den im September 2012 neueste Zahlen zum Umsatz von eBooks vorlagen. Dort verzeichnen die Umsätze ein Wachstum von 6.1 Prozent Jahr für Jahr und erreichten 66 Millionen Pfund oder 105 Millionen Dollar in den ersten sechs Monaten des Jahres 2012 (Publisher Association). Damit sichern sich eBooks bereits einen Anteil von 13 Prozent am Gesamtumsatz, im Vorjahr waren es lediglich 7,2 Prozent.

„The figures demonstrate the increased penetration of e-readers, and have been facilitated by publishers making more content available digitally,” so Richard Mollet, Chief Executive der Publishers Association, welche die Publisher in UK repräsentiert. (Zitat aus ‘The Globe and Mail’)

Und ein Ende des Wachstums scheint nicht in Sicht. Mit dem Launch des Kindle fire und einem möglichen iPad mini sehen die Analysten weiteren Spielraum für Umsatzsteigerungen in dem Segment, insbesondere in der Vorweihnachtszeit. Barnes & Nobles will zum Beispiel im Herbst einen eigenen eBook-Reader auf den Markt bringen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob mit diesen Maßnahmen ein Wachstum des Gesamtumsatzes zu erwarten ist, oder ob es sich lediglich um eine Umverteilung im Buchgeschäft handelt.

In Deutschland hat sich der eBook Umsatz ebenfalls verdoppelt. Jedoch rentiert es sich derzeit für die wenigsten Verlage und Buchhandlungen. Dies ist einer Meldung des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zu entnehmen. 2011 lag der Anteil an ihrem Gesamtumsatz mit eBooks nach Angaben der Verlage durchschnittlich nur bei 6,2 Prozent. Allerdings entwickelt sich das eBook auch in Deutschland als Hoffnungsträger: Die Verlage erwarten einen durchschnittlichen Umsatzanteil der eBooks am Gesamtumsatz ihres Verlags von 17 Prozent im Jahr 2015.

Und in Deutschland sehen die Aussichten für digitale Zeitschriften und Zeitungen auch nicht so schlecht aus. Die Verlage warten zwar noch auf den großen Durchbruch, aber laut einer Studie von PWC gibt es Anlass zur Hoffnung. PWC sieht ebenfalls aufgrund des Siegeszugs der Tablet-PCs für klassische Printmedien hervorragende Chancen zur Erschließung neuer und zur Aktivierung bestehender Kundengruppen. Für fast zwei Drittel der Nutzer von iPad oder ähnlichen Geräten gehört das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften zur Nutzungsroutine.

Gefordert von Seiten der Konsumenten wird aber ein deutlicher Mehrwert für Tablet-Ausgaben. Ein speziell für das Tablet entwickeltes Layout bzw. Bedienkonzept wird als wichtig empfunden und die Einbindung von Videos und anderen multimedialen Elementen ist gefordert. Eine Übersicht über Zeitungen und Magazine, die speziell für Tablets optimierte Layouts vorweisen, hat zum Beispiel das Blog tabletpublishing.mobi veröffentlicht.

Laut den Forschern von PWC sollen Verlage auf Formate setzen, die das technische Potenzial der Tablet-PCs voll ausschöpfen. Bei der Umsetzung von Applikationen sollten sich die Verlage vom starren Format der Printausgabe lösen und den Nutzern Informationen und Services auch über die Textfassung hinaus liefern. Auch wenn das Vorzeigeprojekt von Murdoch „The Daily“, das speziell für das iPad entwickelt wurde, derzeit noch nicht die Erwartungen des Verlages erfüllt, so ist „The Daily“ dennoch ein Beispiel dafür, wie eine Zeitung für das iPad aussehen soll. „The Daily“ ist zwar zum jetzigen Zeitpunkt noch zu überladen und die Downloadzeiten der aktuellen Versionen dauern immer noch zu lange, dennoch wurde bei diesem Objekt auf die Eigenheiten des Tablets in vollem Umfang Rücksicht genommen. Als weitere Vorzeigeprojekte sind Der Spiegel oder das Wired Magazin zu nennen.

Lesen auf digitalen Geräten liegt also im Trend, auch wenn die Umsätze die Verluste aus dem stationären Buchhandel und aus dem Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften noch nicht kompensiert werden können; wahrscheinlich werden sie es auch nicht tun. Verlage sollten dennoch weiterhin mit digitalen Ausgaben experimentieren, um die wachsende Nutzerschaft mit intelligenten Modellen zu überzeugen, wie zum Beispiel mit einem kostengünstigen Kombi-Abo-Modell, bei dem Print und Digitale Ausgabe ohne große Mehrkosten zu erhalten sind. Oder sie setzen voll und ganz auf digitale Ausgaben, so wie es derzeit die Frankfurter Rundschau plant. Und auch bei der seit Jahren defizitären Financial Times Deutschland wird darüber nachgedacht, ob wochentags die Printversion von einer digitalen Ausgabe ersetzt werden soll. Am Wochenende sollen die Abonnenten dann wieder eine gedruckte Zeitung in der Hand halten.

Fazit: Digital Publishing ist nicht aufzuhalten und es ist zu erwarten, dass auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2012 weitere Neuheiten und Innovationen von den Verlagen präsentiert werden. Martin und ich werden dort sein und uns über den aktuellen Stand informieren.

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Dialog Marketing Studie: Bewegtbild, Customer Analytics und Vertrauen sind zukünftig entscheidend

Auf gemeinsame Initiative von United Internet Dialog und der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) wurden in einer Expertenstudie mal genauer die Trends des Dialogmarketings unter die Lupe genommen. Zu den zentralen Ergebnissen der Studie zählt, dass erwartungsgemäß der Kunde noch stärker in den Fokus rückt. Die befragten Experten sehen gerade in Kundenanalyse-Tools und Targetinglösungen eine steigende Bedeutung. Jeder dritte Befragte (34%) prognostiziert eine verstärkte Konversion von mehr als 50% durch den Einsatz von Customer Analytics. Targeting auf Basis eigener CRM-Daten wird von 37% der Befragten als Konversionsverstärker eingeschätzt.

Der Macher der Studie, Prof. Harald Eichsteller, hat die wichtigsten Studienergebnisse uns in einem Interview zusammengefasst.

Martin Meyer-Gossner Was sind die drei Haupterkenntnisse der Studie?
Harald Eichsteller
1. Jeder dritte Entscheider (32%) ist der Meinung, dass der Einsatz von Bewegtbild für die Unternehmen seiner Branchen sinnvoll ist und sich auszahlt. Die Mehrheit der Befragten (58%) sieht hohe Optimierungspotenziale bei der Kampagnenwirkung durch den Einsatz von Bewegtbild und Rich-Media-Elementen. Fehlende Technologiestandards für eine sichere und hochwertige Auslieferung sind immer noch ein Hemmnis für den durchschlagenden Erfolg von Bewegtbild: 39% der Experten gehen davon aus, dass Lösungen mit Sicherheitssiegel sich als Standard durchsetzen werden.

2. Knapp 70% der befragten Experten sind davon überzeugt, dass der Verbesserung des allgemeinen Sicherheitsgefühls bei Kunden in den nächsten drei Jahren eine große Bedeutung zukommen wird. Dabei sehen die Befragten steigenden Handlungsbedarf beim Schutz vor Spam und Phishing (63%) sowie technischen Lösungen zur Erkennung von gefälschten E-Mail durch z.B. Siegel für die Kennzeichnung von echten E-Mails.

3. Crossmediale Integration ist für drei Viertel der Befragten (74%) der Schlüssel zum Erfolg bei der Konzeption von Kampagnen. Zudem sehen 58% der Befragten in den kommenden drei Jahren einen verstärkten Shift zur digitalen Produktion und Distribution von Prospekten und Flyern.

Martin Meyer-Gossner Welche Relevanz spielen die klassische Webseite und Email-Marketing Im Zeitalter von SoLoMo?
Harald Eichsteller Die 360° Perspektive schließt digitale Classic, Social & Mobile mit ein. Auch im Zeitalter von crossmedialen Konzepten, die sowohl ‘friend-‘ als auch ‘location-sensitive’ auf Situationen und Devices abgestimmt sind, hat die Classic ihren Platz. Eine Studie zu Social Shopping, die wir letztes Jahr gemacht haben, zeigte, dass Emails immer noch nach Google Platz #2 belegen, wenn es um digitale Informationen zum Einkauf geht. Außerdem wird die Landingpage ja doch meist stationär oder am Laptop aufgerufen, selbst wenn der Impuls bspw. von einem QR-Code ‘draußen in der Prairie’ kam.

Martin Meyer-Gossner Welcher Email-Marketing Trend wird in den nächsten beiden Jahren an Bedeutung gewinnen und wieso – Bild, Video oder weiterhin Text?
Harald Eichsteller Email-Marketing Features im Conversions-Wettkampf: Am besten ist, was am besten konvertiert. Unsere Studie hat zum ersten Mal von 120 unabhängigen Experten quantifizieren lassen, welche Features im Email-Marketing welche Konversionsverstärkung erzielen – die Ergebnisse differenzieren nach Handel, Dienstleistungen und Produzierendem Gewerbe, natürlich kommt es zusätzlich auf Customer Lifecycle Stage, Zielgruppe, Emotionalität und vieles mehr an. Ein Fallbeispiel von Elitepartner zeigt bspw. beachtliche Lift-ups bei der Einbindung von Videos.

Harald Eichsteller ist Professor für Medienmanagement an der Hochschule der Medien (HdM). Vor seinem Wechsel nach Stuttgart war der studierte Betriebswirt in Medienunternehmen, Agenturen und der Industrie tätig.

Die Studie steht hier zum Download.

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Big, Bigger, Biggest? Big Data.

In diesem Jahr steht das Thema „Big Data“ prominent auf der Agenda der dmexco in Köln. Daten werden als das „Öl des digitalen Mediengeschäfts“ bezeichnet. Laut einer von IDC verdoppelt sich das Datenvolumen etwa alle 18 Monate und ein Wachstum der Technologie und Services von 3,2 Milliarden Dollar in 2010 auf 16,9 Milliarden Dollar in 2015. Das jährliche Wachstum wird mit 40 Prozent beziffert.

Die Werbewirtschaft freut sich über die Datenmengen und macht sie sich zu Nutze, um den Konsumenten noch besser und zielgerichteter mit Werbung zu erreichen. Und immer steht das Ziel im Vordergrund, den Konsumenten in seiner Entscheidungsfindung zu unterstützen und ihn zum Kaufen und Buchen zu animieren. Mediaagenturen, Technologieanbieter, Publisher, Social Networks und werbetreibende Unternehmen wissen sehr gut, welch wertvolle Informationen ihnen über das Internet und über mobile Kanäle auf den Tisch geliefert werden, denn der Konsument hinterlässt mittlerweile viele Spuren im Netz: beim Einkaufen, bei der Nutzung von Social Networks, bei der Suche nach dem günstigsten Urlaubsangebot, beim Ein- und Auschecken, beim Berühren und Klicken einer Werbung.

Aber Daten über das Konsumentenverhalten gab es schon immer und die Frage sollte erlaubt sein, warum gerade jetzt das Thema so massiv in den Vordergrund rückt. Big, Bigger, Biggest? Was bringen die vielen Informationen, wenn selbst Datenanalysten ohne technologische Unterstützung die Datensätze nicht mehr verstehen können? Trotz ausgeklügelter Programme können sich Werbetreibende im Grunde genommen doch nicht mehr sicher sein, ob die Datensätze tatsächlich richtig analysiert und ausgewertet wurden.

Nun sollten sich werbetreibende Unternehmen die Frage stellen, wieso man eigentlich so unendlich viele Daten analysieren muss, wenn doch die Zielgruppe der Produkte klar sein sollte. Hilft es tatsächlich, Konsumenten mit den Produkten zu bewerben, die sie sich kürzlich angesehen haben? Das Stichwort lautet Re-Targeting. Hilft es Konsumenten weiter, an Ort und Stelle eine neue Wahlmöglichkeit für ein Cafe oder Hotel zu bieten, wenn sie gerade auf der Suche nach einem Treffpunkt oder einer Bleibe sind? Haben sie vielleicht schon ihre Wahl getroffen oder lassen sie sich spontan verführen?

Aber vielleicht hilft Re-Targeting und Geo-Targeting bei der Entscheidungsfindung wirklich weiter. Zumindest könnte das Einblenden zuvor angesehener Produkte Konsumenten bei ihren Entscheidungen helfen, bzw. ihnen das Gefühl vermitteln, richtig entschieden zu haben. Denn in Zeiten der Entscheidungsüberlastung (Choice Overload) könnte Re-Targeting hilfreich sein. „Der Fluch der Möglichkeiten“ (Titel aus einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung vom 25./26.8.2012) macht sich insbesondere im Netz bemerkbar. Im Grunde genommen kann man über das Netz fast alles kaufen, was das Herz begehrt, Partner finden, die man schon immer haben wollte, Versicherungen abschließen, die einem das Gefühl der Sicherheit geben. Aber die Fülle an Möglichkeiten wie sie zum Beispiel die Reiseindustrie bietet, überfordert zunehmend die Konsumenten. Und dies wurde bereits wissenschaftlich bewiesen (TourisManagement, online)

Die Tourismusbranche bieten unendlich viele Wahlmöglichkeiten, eine Entscheidungsüberlastung ist vorprogrammiert. So ging es mir zum Beispiel auch bei der Suche nach einem Kurztrip. Ich war überwältig vom Angebot, klickte ein paar Angebote an, verschwand aber schnell wieder aus dem Netz, denn das was sich mir bot, war einfach zu viel. Ich hätte unendlich viel Zeit für das Durchforsten der Angebote benötigt. Und diese Zeit hatte ich nicht. Ich buchte also wieder bei einem mir bekannten Bauernhof in der Steiermark.

Hätte mir nun eine Re-Targeting Kampagne weitergeholfen? Oder welche Schlüsse hätten Reiseanbieter durch mein Abbruchverhalten ziehen können? Keine. Denn ich habe einen Cookie-Blocker. Hätte ich keinen, wer weiß, vielleicht hätte ich tatsächlich das richtige Angebot für meinen Kurztrip erhalten oder ein Reiseanbieter hätte mir etwas vorschlagen können, das mich überrascht und zum Buchen animiert hätte.

Fakt ist, ein Überangebot im Netz kann dazu führen, dass Konsumenten mit dem Gefühl zurückbleiben, falsch entschieden zu haben, da zu viele passgenaue Angebote unterbreitet wurden. Es kann auch dazu führen, dass Konsumenten sich total verweigern, Einkäufe abbrechen oder eine Urlaubsreise nicht buchen, aus Angst, falsch zu entscheiden. Über einen Kamm scheren lassen sich die Ergebnisse zwar nicht, dennoch ist das Problem der Entscheidungsüberlastung ein Ansatz für Marketeers Kampagnen in Zukunft anders zu konzipieren und anstatt immer neuer Wahlmöglichkeiten zu präsentieren, dem Konsumenten das Gefühl zu geben, dass seine Entscheidung, die er einmal getroffen hat, genau richtig war.

Und vielleicht spielen Daten deshalb eine so große Rolle bei der diesjährigen dmexco. In sehr vielen Panels wird es darum gehen, zielgruppengenauere bzw. personenbezogene Werbung zu realisieren. Es geht nicht darum, noch mehr Angebote zu unterbreiten, sondern den Konsumenten als Individuum zu identifizieren und ihn mit Hilfe von kreativer datengesteuerter Werbung bei seinen Entscheidungen zu unterstützen.

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Wie kalkuliert man den Lifetime Value eines Kunden?

Um die Marketingkosten zu evaluieren, ist es für Marketer notwendig, den Lifetime Value (LTV), eines Kunden zu kennen. Der LTV ist der sogenannten Deckungsbeitrag eines Kunden über sein “Kundenleben” hinweg, wie Wikipedia es definiert.

Nun gibt es hierfür verschiedene Wege, diesen Lifetime Value der Kundenakquisition zu analysieren.

Grundsätzlich lässt sich der LTV durch den projizierten Umsatz errechnen, den ein Kunde während seines “Kundenlebens” macht. Was einfach klingt, kann am Ende eine komplexe Rechnung werden. Wer aber als Marketer mit dem LTV die Option haben will, die Marketingbudgets besser zu kalkulieren und somit einen höheren ROI zu generieren, wird den Aufwand in Kauf nehmen.

Wer selbst nicht Hand an die Analyse legen und seine eigene Formel aufbauen will, kann sich das Toolkit der Harvard Business School mit dem Namen “Lifetime Customer Value Calculator” zu Nutze machen.

Und wer eher die graphische Illustration bevorzugt, der nimmt die Infographic von KISSmetrics und lässt sich anhand des Fallbeispiels Starbucks den LTV nahebringen.

Und falls ihr noch ein gutes Beispiel für die LTV Berechnung oder Erfahrungen damit habt, dann teilt diese doch einfach mit uns…

++ Click Image to Enlarge ++
How To Calculate Customer Lifetime Value
Source: How To Calculate Lifetime Value

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Pew Research: Die Suche der Verlagshäuser nach erfolgreichen Geschäftsmodellen im Web

Die Nachricht ist eine bittere Pille für US-Verlage. Mit jedem verdienten Dollar im Web verlieren US-Verlage sieben Dollar im Printgeschäft.  Die Studie des ‚Pew Research Center’s Project for Excellence in Journalism‘ macht aktuell die Runde im Web und zeigt, wie es um klassische Printverlage im Netz in den USA steht.

Dass es traditionellen Verlagen im Web noch nie so richtig wohlig war, lässt sich immer wieder vermuten. Die Suche nach Geschäftsmodellen, die deren gleicht, die über viele Jahre von Erfolg gekrönt war, ist schwierig. Abo-Modelle sind gescheitert, Bezahlmodelle für einzelne Artikel erst recht. Doch dann kam vor zwei Jahren das iPad und viele Verlagsbosse hofften innständig, dass das iPad all ihre Sorgen lösen könnte. Man hört heute noch Dr. Mathias Döpfner, der sich im April 2010 von dem iPad in einem Interview mit Charlie Rose begeistert zeigte, folgenden Satz sagen: „Jeder Verleger sollte sich einmal am Tag hinsetzen, beten und Steve Jobs dafür danken, dass er mit diesem Gerät die Verlagsindustrie rettet.“

Geradezu frenetisch wurde das iPad als Heilsbringer gefeiert, doch weit gefehlt.  Verlage schaffen es bisweilen auch nicht, ihr angestammtes Geschäft auf das iPad zu transferieren. Viele Apps führen ein stiefmütterliches Dasein, nur wenige Zeitungsapps haben sich durchgesetzt.

Und nun werden vom Pew Research Center Zahlen veröffentlicht, die vielen Verlagsbossen nicht schmecken werden: Mit jedem verdienten Dollar im Web verlieren Print-Verlage 7 Dollar aus dem Verkauf und der Vermarktung ihrer Printtitel. Die kulturelle Trägheit der Verlage scheint laut der Analysten eines der Hauptprobleme der Verlagshäuser zu sein, denn die meisten Zeitungen investieren nicht genug in die digitalen Erlösquellen und das, obwohl der digitale Bereich, derzeit vielleicht noch klein, in Zukunft die größten Wachstumschancen haben wird, so Journalism Org in ihrem Bericht.

Für viele Verlage scheint die Transformation in das Digital Business einfach nicht zu funktionieren, trotz vieler Ideen und Investments. Das höchste Umsatzwachstum aus dem digitalen Anzeigenverkauf verzeichnen laut Studie Verlage, deren Print-Auflage über 50.000 Stück pro Titel beträgt. Verlage mit kleineren Auflagen dagegen verzeichnen lediglich ein Wachstum um die 10 Prozent. Aber sie verlieren nicht so schnell Anzeigendollars im Printgeschäft als Verlage mit einer Auflage von über 50.000 Exemplaren.

In diesem Licht fallen die Zahlen, die Axel Springer’s Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Döpfner kürzlich präsentiert hat, umso erfreulicher aus (s. Bilanzpressemitteilung). Hierzulande scheint es ein Verlagshaus vielleicht doch richtig zu machen. So konnte der Medienkonzern 791 Millionen Euro mit digitalen Anzeigen im Jahr 2011 verdienen. Und damit lag der digitale Umsatzanteil erstmals höher als die Einnahmen durch Werbung in den deutschen Printtiteln. Diese betrugen 643 Millionen Euro. So wurden also mehr als 30 Prozent des Gesamtumsatzes mit digitalen Medien gemacht.

Aber auch bei Axel Springer gingen die Werbeerlöse, die im Print-Geschäft erzielt wurden, zurück. Und zwar um 5,5 Prozent. Dr. Mathias Döpfner bestätigte in der Meldung, dass  Axel Springer heute bei Umsatz und Ergebnis auf mehreren sehr stabilen Säulen steht. Grund hierfür ist die konsequente Digitalisierung des Geschäftes im In- und Ausland, der Schlüssel zum langfristigen Erfolg des Unternehmens. Die zweistellige Rendite der digitalen Aktivitäten belege zudem, dass das Online-Wachstum nicht Wachstum um des Wachstums Willen bedeutet, sondern der Profitabilität dient.

Laut Pew Studie kommt der Umsatz aus dem digitalen Geschäft immer stärker von einem diversifizierten digitalen Werbegeschäft. Es sind also Geschäftsmodelle, die nicht dem traditionellen Verlagsgeschäfte zuzuordnen sind, die zu Erfolg im Netz führen. Der Umsatz, der mit redaktionellen Produkten erzielt wird, wird laut Pew Studie nicht zum Überleben vieler Verlagshäuser genügen und so steht stellvertretend für viele Befragte folgende Aussage zum Schluss der Analyse: “We must continue to diversify our business plans to add more digital strategies that do not entirely depend on one core business.”

Die Fragen, die sich stellen sind: Wie sieht die Entwicklung in europäischen Verlagshäusern aus? Wer kennt neben der Axel Springer AG weitere erfolgreich digitalorientierte Verlagshäuser? Wird das iPad weiterhin als der Heilsbringer in der Veragsbranche gesehen?

Hintergrund zu der Studie:

Für die Studie wurden 38 Tageszeitungen von sechs verschiedenen Verlagshäusern befragt. Diese stellten aussagekräftige Daten über ihre Erlöse aus dem digitalen Anzeigenverkauf und dem Direktvertrieb zur Verfügung. Zudem wurden Einzelinterviews mit Verantwortlichen aus den Verlagshäusern geführt. Die Ergebnisse wurden mit weiteren sieben Verlagshäusern anonymisiert diskutiert und es wurde desweiteren geprüft, ob die Ergebnisse ein allgemein aussagekräftiges Bild zeichnen.

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IKEA’s kreatives Übernachtungsfest

Manchmal lassen sich Agenturen wahrlich interessante Kampagnen einfallen. Facebook Apps, Gruppen und Fanpages werden hierfür inzwischen als Katalysatoren -oft mit einem spielerischen oder Gewinnspiel Charakter- genutzt. So, wie eben diese IKEA Aktion: Das Facebook Fan Sleepover…

Die Facebook Gruppe “I wanna have a sleepover in IKEA” hat nahezu 100.000 Mitglieder. Also hat sich IKEA gedacht, warum nicht diese in Markenfans konvertieren lassen. IKEA macht daraus eine Bewerbungsaktion, bei der sich 100 Menschen zu einem großen Übernachtungsfest in einem IKEA Store in Essex/UK einfinden konnten.

Das kann man nun Crowdsourcing nennen, oder Markenadvolatismus, oder einfach nur eine nette Kampagne. Die Idee aber, Markentreue mehr zu pflegen als alle gewöhnlichen Kunden und ihnen die Chance auf eine ausführlichen Test von Matratzen unter der Expertise eines Schlafexperten zu bieten, hat doch was, oder? Wer bekommt nicht mal gerne eine kostenlose Massage, eine Maniküre sowie Kaffe und Kuchen umsonst. Naja, die Öffentlichkeit darf man dann halt nicht scheuen und sollte sich halt einen netten Schlafanzug mitnehmen…

Was meint ihr zu der Idee…?

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=YMJD53fxihU?wmode=transparent]

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Studie: “Halbe” Haltbarkeitszeit eines Social Media Links ist 3 Stunden

Eine aktuelle Studie des URL Verkürzungsdienstes bit.ly verdeutlicht, wie lange die Haltbarkeitszeit eines Links in sozialen Netzen ist, bevor sich die Social Media Nutzer damit nicht mehr beschäftigen – natürlich aus Engagement bzw. “Sharing” Sichtweise. Zudem lässt die Studie Rückschlüsse zu, ob es einen Unterschied macht, welche Inhalte man teilt, oder wo man die Inhalte teilt.

Der Dienst fokussiert sich bei der Untersuchung auf die halbe Lebenszeit (“half life” – die Zeit, die ein Link braucht, um die Hälfte seiner Klicks bis zum Popularitäts-Peak zu erreichen).

Die Analyse von 1.000 populären bit.ly Links folgende Haupterkenntnisse. Die “halbe Lebenszeit”

…eines Links auf Twitter liegt bei 2,8 Stunden.

…eines Links auf Facebook liegt bei 3,2 Stunden.

…eines Links auf einer direkten Ressource wie Email oder Instant Messaging liegt bei 3,4 Stunden.

…eines Links auf YouTube liegt bei 7,4 Stunden.

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Die Hauptattraktion eines geteilten Links auf sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, oder direkten Resourcen liegt also im Schnitt bei rund 3 Stunden. Nur YouTube erzielt weit mehr als doppelt so hohe Werte mit 7 Stunden. Was nicht heißt, dass manche nicht nur 1 oder sogar 12 Stunden starkes Interesse ziehen können.

Die Studie schlussfolgert daraus, dass es hinsichtlich des verstärkten Engagements nicht auf den Ort ankommt, wo der Link geteilt wird, sondern auf den Inhalt. Die Qualität eines Links, seine Bedeutsamkeit für die Zielgruppe und seine langfristige Aussagekraft entscheiden also über die Teilungsfreude der Nutzer und somit die Lebensdauer innerhalb von Social Networks. Es zeigt auch, dass Social Media Nutzer sehr wohl die Qualität eines Inhaltes abwägen und diesen vor dem “Teilen” auf seine Verbreitungsfähigkeit und Nutzwertigkeit einschätzen.

Die Frage, die sich stellt… Sind das Erfahrungen, die auf bei ihrem Unternehmen gemacht werden? Wie lange ist die Lebensdauer eines Links bei ihnen? Gibt es gravierende Unterschiede zu den obigen Ergebnissen? Wir sind gespannt…

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