comScore Report Deutschland: Desktop ist out, Smartphone übernimmt, Tablets auf dem Vormarsch

In einem kürzlich veröffentlichten Report “2013 Future in Focus – Digitales Deutschland” zeigt comScore die digitalen Trends hierzulande auf. Der Report liefert ein paar interessante Einblicke in die deutsche Digitalwelt (u.a. hinsichtlich E-Commerce, Internetnutzung, Mobile, Online Video, Online Werbung und Social Media. Die Anzeichen für dieses Jahr generiert comScore aus den Daten von Dezember 2012.

Der Bericht macht klar, welchen Herausforderungen sich Marketers in der heutigen Zeit stellen müssen. Die heutige Multi-Plattform-Umgebung wandert von Computer-Nutzung in Richtung Smartphones, Tablets, Gaming-Plattformen sowie ConnectedTV. Eine Fragmentierung von Medien, der die Marketingverantwortlichen schnellstens begegnen sollten. Denn: Inzwischen greifen 8,4 Millionen Menschen fast jeden Tag mit ihrem Handy auf soziale Medien oder Blogs zu – ein Plus von 68% zu 2011. Einer von fünf iPhone Nutzern hat zum Weihnachtsgeschäft mit seinem Smartphone eingekauft.

Hier ein schneller Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Bericht Deutschland den Zeitraum Dezember 2012 betreffend:

- 96% des deutschen Such-Marktes wird inzwischen von Google eingenommen.
- 51% der genutzen Mobiltelefone waren Smartphones.
- 29% der Internetnutzer investieren im Dezember 2012 mehr Zeit auf Einzelhandels-Webseiten als 2012.
- 10% des Internet-Traffics kommt inzwischen schon nicht mehr vom Desktop.
- XING nimmt bei deutschen Internetnutzern doppelt so viel Zeit ein wie LinkedIn
- Um 211% ist Mobile Video gestiegen: 10 Millionen Mobile Video-Viewer im Dezember 2012.
- Frauen stehen auf Spil Games und H&M: 27,9 Mio. weibliche Nutzer verzeichnet das Jahr 2012 (Plus von 7%)

Aber auch Tablets stehen zukunftsreiche Tage bevor, wie die nachfolgende Grafik des Berichts zeigt.

“Verbraucher können frei entscheiden, wann und wie sie Inhalte konsumieren möchten. Ereignisse in 2012, wie zum Beispiel die Olympischen Spiele in London, haben uns gezeigt, dass Konsumenten ein nahtloses digitales Nutzungserlebnis wünschen, so dass Informationen wie Nachrichten, Emails, Filme, und Social immer und überall genutzt werden können. Den digitalen Konsumenten und seine Präferenzen z.B. bezüglich von Endgeräten und Plattformen zu verstehen und darauf zu reagieren, sollte in 2013 zur Priorität in deutschen Unternehmen gemacht werden.” Robert Tierhold, Vice President D/A/CH, comScore

Spot On!
Der deutsche Internetnutzer zeigt sich dennoch im europäischen Vergleich sehr aktiv und liegt hinter Russland auf Platz 2, welches im letzten Jahr ein Zuwachs in Unique Visitors von 15% aufwies. Bei der Handynutzung ist Deutschland in Europa sogar führend mit 61 Mio. Besitzern eines kleinen mobilen Telefons, was ja oft schon nicht mehr als Telefon genutzt wird. Mit 762 Milliarden Display Ad Impressionen wurde in Deutschland im Jahr 2012 immernoch erstaunlich viel Bannerwerbung ausgeliefert.

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Social Media Transparenz (Infografik)

Ob es nun eine Neuerung ist oder nicht, sein Unternehmen transparenter zu machen, wollen wir hier gar nicht diskutieren. Dennoch stellt sich die Frage, ob und inwieweit Unternehmen sich der webdynamischen Transparenz überhaupt noch entziehen können. Gleichzeitig müssen sich Unternehmen auch die Frage stellen, wie weit ihre Transparenz eigentlich reichen soll.

In vielen Fällen sehen wir Unternehmen, die einer Demokratisierung der Unternehmenskommunikation und der damit einhergehenden Transparenz von Kommunikationsengagement mit Kunden und Partnern offen gegenüber stehen. “Soziale” Software und Netzwerke haben hierfür den Grundstein gelegt. Das Verständnis für offene Kommunikation und der einfache Zugang zu relevanten Inhalten sowie das Teilnehmen am Webdialog wird insofern erwartet, als den Business-Entscheidern somit die Aufgabe abgenommen wird, ihre Mitarbeiter selbst zu informieren.

Aber auch der Informationsbedarf der Kundschaft soll durch zusätzliche Kommunikationshubs abgedeckt werden. Letztendlich in der Hoffnung, dass Vertrauen wieder in das Unternehmen, die Marke oder das Angebot zurückfließt. Denn Vertrauen ist die Wiege der Kundenbeziehung, die wiederum das Unternehmen füttern und wachsen lassen. Je transparenter ein Unternehmen arbeiten kann, umso höher die Chance auf Bindung der Zielgruppe an Marken und desto das Vertrauenswachstum.

In seiner Infografik zeigt Mark Smiciklas auf, wie Transparenz in Unternehmen mit Social Media gelebt werden kann. Wie geht man mit der Technologie um, wie mit Kommunikation? Und wie transparent stellt man seine Identität dar?

Seht Ihr das genauso…?

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Cyfler – B2B Netzwerk mit Zukunft?

Bisher gab es nicht viele Möglichkeiten, sein Business einer größeren B2B Zielgruppe vorzustellen. Natürlich gibt es XING und LinkedIn. Doch selbst da waren bisher die Möglichkeiten, sich zu präsentieren begrenzt auf einheitliches Auftreten der Mitarbeiter und das ordentliche Formenprofil, dem viele Unternehmen in meinen Augen viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Oder man versuchte, sich in oder mit eigenen Gruppen als Meinungs- oder Wissensführer zu positionieren. Doch auch das kostet persönliches Engagement, Organisation, Zeit und Arbeitskraft. Oft durften wir hier in Unternehmen behilflich sein in den letzten Monaten, um in die B2B Social Media Strategie Ordnung reinzubringen.

Nun macht sich ein neues Netzwerk auf, die Businesswelt zu erobern: Cyfler. Eine kurzer Einblick…

Die Frage, die sich alle Unternehmer und Marketers stellen ist, wie fällt man in der B2B Welt für andere Firmen auf und kann sich gleichzeitig um das eigene Business ohne großes Zeitinvest kümmern? Man stelle sich vor, es gäbe ein B2B Freundes-Netzwerk wie Facebook, eine effiziente Businesssuche wie Google, oder ein Wikipedia für Firmen. Und das Ganze dann noch so aufgebaut, wie ein grafik-basiertes Businessverzeichnis (so ungefähr wie die Gelben Seiten) à la Instagram oder Pinterest. Genau so etwas gibt Cyfer an, zu sein (oder werden zu wollen). Die B2B-Platform, auf der sich Unternehmen finden und sich basierend auf geschriebenen Posts oder publizierten Bilder und somit entsprechenden Bedürfnissen verbinden.

Wie Cyfler vom Prinzip her ablaufen soll, klingt ganz einfach, dürfte dann aber in der Umsetzung uns bekannte Probleme aufzeigen. Grundsätzlich läuft die Geschäftsanbahnung ab, wie in normalen Netzwerken auch. Man stelle sich vor, man bekommt eine Freundes-Empfehlung basierend auf der Universität auf der man war. Oder man geht in denselben Sportverein, den man ständig besucht. Ebenso wird Cypher in der Businesswelt mit seinem Algorythmus agieren. Das Netzwerk identifiziert was entsprechende Nutzwerte in Bedarf und Angebot sind und stellt Verbindungsempfehlungen her.

Die Plattform arbeitet mit einem Crawler-Mechanismus, der passende Verbindungen herstellt, indem es die eigenen Produkte und Dienstleistungen scannt und gleichzeitig passende Resourcen über das Angebot informiert. Ein Triangle Closing, was uns aus LinkedIn vertraut ist, wenn man Personen angeboten bekommt, die passen könnten. Oder Bücher empfohlen bekommt, weil der Warenkorb oder das Einkaufsverhalten der Freunde diese suggeriert.

Der Trick bei Cyfler ist, dass man relevante Bilder aus dem Web oder Videos aus YouTube oder Vimeo nutzt, um die Auffindbarkeit via Cyfler zu erhöhen und so mehr Aufmerksamkeit auf mehreren Plattformen erzielt. Sprich: das System übernimmt pro-aktiv das, wo beim Manager und Business-Entscheider oft die Zeit fehlt. So zumindest die Theorie. Ob die Praxis es hält, wird sich zeigen, aber der Ansatz erscheint vielversprechend…

Cyfler – Rediscover Opportunities from Cyfler on Vimeo.

Spot On
Die Plattform ist interessant und man braucht dann doch eine knappe Stunde, um sein Profil aufzusetzen. Ob man allerdings anhand von Bildern, auf ein Business aufmerksam wird, sich Geschäfte anbahnen, mag in der Welt der Architektur, Werbung oder Konsumgüter funktionieren. Ob es aber bei Beratungen und Dienstleistungen klappt, mag die Zeit uns zeigen. Es fällt auf, dass noch wenige Unternehmen sich finden lassen. Die klassischen Social Networks lassen sich integrieren. Wer in Google Plus oder Instagram aktiv ist, kann sein Profil aber leider nicht verknüpfen lassen. Aber das kommt sicher noch. Bilder und Videos aus Netzwerken wie YouTube oder Flickr lassen sich hingegen einfach integrieren – aber nur jeweils 3 Stück. Dann braucht man den Premium-Account…

Was meint Ihr? Hat ein solcher B2B Netzwerk Ansatz grundsätzlich Aussichten auf Zukunft?

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Persönlich oder professionell? LinkedIn Studie definiert den Mindset Divide

Es ist eine der ultimativen Erkenntnisse, die oft zwischen B2B und B2C als entscheidend definiert wird. Wer sich in einem sozialen Netzwerk einloggt, ändert seine geistige Haltung und seine Denkweise. Doch wie genau funktioniert das…?

Eine aktuelle Studie von LinkedIn und TNS hat über 6.000 Social Media Nutzer in 12 Ländern befragt. Ziel war es dabei die unterschiedlichen Geisteshaltungen zu identifizieren, so dass Marketers besser zwischen persönlichen und professionellen Netzwerken unterscheiden können.

Die Studie macht dabei das Konzept des “Mindset Divide” deutlich und zeigt, welches soziale Netzwerke welchen Bedürfnissen, Interessen und emotionalen Treibern folgt – und das je nach persönlichen und professionellen Vorlieben.

Grundsätzlich erscheinen die Unterscheidungen nachvollziehbar. Dennoch wage ich mal die Pauschalisierung in Frage zu stellen, denn so wie sich ein “Mindset” ändert von persönlich nach professionell, ebenso schnell erfolgt die Evolution von Businesskontakt zu Privatkontakt in der heutigen Zeit der Netzwerkerei.

Beide Personas bleiben eben immer noch derselbe Mensch, der sich oft nicht aus dem kontextuellen Zusammenhang seiner digitalen Erfahrungen freimachen kann. Und schnell tragen nicht mehr Fakten sondern Gefühle, Beziehungen und Netzwerke zur B2B Entscheidungsfindung bei.

Die Studie unterscheidet “professionelle” und “persönlichen” Social Networks wie folgt…

- Professionelle Netzwerke: LinkedIn, XING, BranchOut, BeKnown, Viadeo
- Persönliche Netzwerke: Facebook, Twitter, Pinterest, Orkut

Auch hier ist die Pauschalisierung kritisch, denn letztendlich hängt auch viel von Regionen ab. In Amerika findet man sich laut zahlreicher Studien auch auf Facebook beruflich zusammen. Und Twitter ist definitiv für PR- und Medienleute sowie Businesschefs unter den wichtigsten Business-Netzwerken der professionellen Sorte.
Oder wie seht ihr das…?

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Ein paar Einsichten in die Zukunft des Retails

Über die Zukunft des Retails wird seit geraumer Zeit viel visioniert. Kein Wunder. Liegt hier doch auch für die Berater und Trendforscher so mancher Euro sozusagen auf der Straße. Verlässliche Fakten sind da allerseits für Marketers willkommen.

Mitte 2011 orakelte Georg Leonhard, CEO von The Future Agency, dass der Handel über die sozialen Netzwerke zunehmen werde und auch die Offlinewelt davon nicht ausgenommen sei. Anfänglich richtig, aber IBM sieht Social Shopping auf dem absteigenden Ast.

Ende 2011 verkünden dann KPMG und ECC E-Commerce Center Handel in einer Studiedem stationären Handel, dass aufgrund von Smartphone und Tablet die Läden vor Ort ihre Kunden in 95% der Fälle verlieren, in denen vor Ort Preis, Verfügbarkeit und Konkurrenz mal eben gecheckt werden. Ein bittere Aussicht für den Handel, wenn er sich nicht darauf einstellt.

Was am Handel aber oft vorbeigeht sind die Erkenntnisse und Chancen des Retail dank SoMoLo mit neuen Devices, Medien und Plattformen hat.

Dass mobile Webseiten des Handels beliebter sind als Apps. Dass es im M-Commerce auf die sichere Verschlüsselung von Daten, die Offenlegung aller Kosten und eine ordentliche Menüführung ankommt. Oder aber, wie allein Twitter oder Facebook Symbole den Kaufprozess forcieren.

Der Handel muss also wachsam bleiben bei der Dynamik der Webentwicklung. Kürzlich habe ich bei einer Hochschule angemerkt, dass die Zukunft des Retails an der Webstrategie sich scheiden wird…

“Nur wer die Symbiose aus Social, Mobile und Local E-Commerce der modernen Webentwicklung mit den individuellen Business-Taktiken vereinen und in eine Webstrategie übersetzen kann, wird im Handel der Zukunft gewinnen.”

Das Team von Aaramshop PRO bestätigt dies und liefert zusätzlich noch ein paar hilfreiche Erkenntnisse in einer Infografik. In meinen Augen sind die folgenden 3 Trends vom Retail zu beachten…

- Zugang überall – Bis 2014 sind Multi-Retail Channel die Norm für die meisten Shop-Betreiber
- Wiedererkennung – Personalisierung wird ein treibender Faktor des Retails – Online wie Offline
- Showroom oder Laden? – Bis 2020 wollen Kunden den Pflichtkauf online absolvieren und im Showroom erleben.

Wir werden die Veränderungen aufmerksam weiterverfolgen. Für den Handel und seine Marketers.

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Der Live Test – LinkedIn iPad App


Der LinkedIn iPad Test Tag war eine wahrlich neue Erfahrung. Er war anregend, spannend und gelungen organisiert von LinkedIn. Unvoreingenommen und jungfräulich habe ich mich der Herausforderung gestellt, die iPad App zu testen. Und ich kann euch sagen, es war ein Erlebnis – für mich als auch für meine Mittester Anna Brüning und Jan Kirchner.

Die Herausforderung des Tages lag auf dem Thema “Live” für mich. Live heißt, dass man ein iPad aufsetzt, die App installiert, sich mit ihr vertraut macht, und dann die App auf Herz und Nieren prüft. Man macht vorher keinen Vorab-Test. Man versucht einfach auch mal, der Agenda des Tages keine Aufmerksamkeit zu schenken. Man legt sich vorher keine Tweets, Status Updates oder ähnliches zurecht, die dann über die eigenen Netzwerke rauschen sollen. Live. Das war für mich die wahre Herausforderung.

Die App ist schnell aufgesetzt. Unter Berücksichtigung der 5 strategischen Gründe für eine App versuche ich die App mal zu bewerten. Service-orientiert ist sie, aufgeräumt und reduziert auf das Wesentliche. Drei Kacheln erwarten den Nutzer: All Updates, You und Inbox – auf deutsch: Nachrichten (personalisiert aus dem Netzwerk generiert), der Nutzer sowie die Mailbox mit Kontaktaufnahmen oder Direktnachrichten. Was mir hier fehlte, waren die Gruppen, die ich nur nach langem Suchen über die winzige kleine Navigation ganz oben finde. Eine eigene Kachel hätten die Gruppen schon aus LinkedIn-Eigeninteresse verdient. Dort wird diskutiert, Kundeneinsichten generiert und die Qualität des Netzwerkes geliefert.

Bei der Vorstellung von LinkedIn durch das Management-Team, frage ich mich, warum wiedermal “You”, sprich der eigene Nutzer, eine eigene Kachel bekommt – und nicht ein “Your Network” angeboten wird. Darum geht es doch eigentlich bei LinkedIn, oder? Meine Netzwerk-Kontakte finde ich erst nach einigem Suchen unterhalb der gut gemachten, an “Flipboard” oder eine Twitter-Wall anmutende Darstellung der letzten Kommunikation aus meinem Netzwerk. Schade ist hier, dass es keine Filtersuche gibt, die das Netzwerk schneller durchforsten lässt. Wissen wir doch wie Google unser Hirn verändert und wie schwierig die Zuordnung eines Kontaktes zwischen Firma, Industrie, Ort oder Name (alphabetische Option) ist.

Bei diversen Testphasen am morgen erkennen wir, wie schnell das Foto die eigene Persönlichkeit definiert. Die Vortragenden aus dem Rahmenprogramm hatten sich alle mit uns verknüpft. So wurde dann aus einer Raum- und Erfolgsexpertin mal schnell “Die Blonde mit Lippenstift”. Die Qualifikation rückte da schnell in den Hintergrund, was sie uns dann auch selbst bestätigt in ihrem Vortrag. 95% unseres Kaufverhaltens werden nämlich von Emotionen, Sinneswahrnehmungen und non-verbaler Kommunikation (Bilder, Videos, Gestik, etc.) gesteuert. Ob die 5% Inhalt da noch ins Gewicht fallen?

Ja, sie tun es. LinkedIn weiß das. Nicht umsonst bietet das Unternehmen für die LinkedIn Rekruiter Lösung Trainings an, wie man kommunikativ richtig mit dem Netzwerk umgeht. Aber auch eine Coaching-Expertin machte uns das klar. Die imposante Erscheinung hat uns vier Verhandlungstypen vorgestellt und in 45 Minuten auf wahrlich”provokativ-konstuktive” Weise gezeigt, wie man diese mit den richtigen Worten in Preisverhandlungen “Schachmatt” setzt.

Grundsätzlich wurde mir erstmalig mit dem Test der Unterschied zwischen LinkedIn und XING klar. XING ist ein offenes Netzwerk gemäß ihres ehemaligen Titel “OpenBC”. LinkedIn hingegen basiert eher auf einem Beziehungsansatz. Nur wer vorher mit einer Person schonmal in ein “beziehungsähnliches Verhältnis” getreten ist, kann sich mit dieser Person auch vernetzen. Somit wird der qualitative Unterschied klar. LinkedIn will Spam und ungebetene Gäste im Netzwerk vermeiden, was ich inzwischen bei XING nicht wirklich bestätigen kann.

Der Spaß kam am LinkedIn Tag definitiv nicht zu kurz. Die Entscheidung des Running Gag, was nun das trendigere Getränk sei Club Mate (Meinung: Hamburg) oder Wild Fire (Meinung: München) muß wohl in einer zweiten Runde ausgetragen werden. Auch Sprüche wurden ordentlich geklopft. So meinte Jan spontan bei seiner Vorstellung: “Es wär so schön, wenn die Kunden nicht wären!” So, so…, ja irgendwie hat er manchmal recht und wer das verneint, der muss sich mal an die Nase fassen, ob sie schon wächst. Und auch die Definition “Workshop” war mir neu: “Ihr worked, ich geh danach schön shoppen!” Herrlich.

Fazit
Der Tag war vollgepackt mit wertvollen Live-Erlebnissen. Allen Gesprächen immer “Live” zu folgen und das Produkt zu testen, zu twittern und Fragen auf Facebook zu beantworten, ist wahrlich eine Herausforderung. Ein Dank an Gudrun Hermann, PR-Chefin von LinkedIn Dach, die einen tollen Tag organisiert hat. Ein “Chapeau” an meine Mittester, die sich mir als kompetente und witzige Nordlichter präsentiert haben. Ein Lob an die iPad App, die sich gut verkauft hat, aber noch ein wenig Nachsitzen muß…

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Insights: Wie Marken mehr aus ihren Tweets herausholen können

Twitter erlebt derzeit wieder einen ordentlichen Aufwind in Unternehmen. So wird Twitter immer beliebter unter der europäischen Firmenbossen, worauf wir bereits auf The Strategy Web hinlänglich hingewiesen haben. Ebenso, dass auch die Top 100 Unternehmen inzwischen verstärkt auf Twitter setzen.

Das Team von Buddy Media hat kürzlich einen Report mit dem Titel “Strategies for Effective Tweeting: A Statistical Review” publiziert. Dabei wurde das Nutzer Engagement von über 320 Twitter Profilen durchleuchtet, die von mehreren Marken gemanaged werden.

Fusework Studios hat daraufhin eine Infografik basierend auf diesen Erkenntnissen erstellt. Dabei fokussiert man sich auf die relevanten Fragen, die sich so ziemlich jeder Marketer stellen dürfte bzw. die auch uns permanent gestellt werden.

- Wann ist die beste Zeit zu Twittern?
- Wie erhöht man das Nutzer Engagement?
- Wodurch erhält man mehr Retweets?

Aber auch, wenn hier so manche Anregung und Antwort gegeben wird, so gibt es doch gewaltige Unterschiede, die zu beachten sind.

- Was heißt es, wenn man eine andere Zeitzone adressiert?
- Wie sieht es aus, wenn man eine andere Community adressiert?
- Welche Formen von Hashtags sind kritisch und welche hilfreich?

PS: Falls hier keine Antworten auf die Fragen kommen, können wir dann Auskünfte und Anregungen in internen Workshops bieten…

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Schüren Facebook und Twitter Ängste, Depressionen und Unsicherheit?

Na, könnt ihr euch auch einen Tag ohne Facebook und Twitter nicht mehr vorstellen? Dann seit ihr zwar nicht mehr allein, aber solltet gewarnt sein. Denn die Social Networks machen unsicher und schüren Ängste, wie eine aktuelle Umfrage jetzt herausgefunden hat. Was eine andere Studie wiederum anders sieht…

Die ersten Erkenntnisse entstammen einer Umfrage der University of Salford (UK), die 298 Social Network Nutzer befragte. Mehr als die Hälfte der Nutzer gab zu, dass die Netzwerke ihr Verhalten verändert habe. Zahlreiche Teilnehmer wiesen erhöhte Anzeichen von Ängstlichkeit auf.

Auch wenn es nur ein Poll war, sind die Zeichen irgendwie alarmierend. Die Hälfte der Befragten bekannte sich dazu, dass sich ihr Leben dadurch zum Negativen gewendet habe. Diese Teilnehmer sagten, dass ihr Selbstvertrauen gesunken sei, nachdem sie sich mit den Leistungen der anderen Freunden im Netzwerk verglichen haben.

Dass das Internet in gewisser Weise süchtig macht, lassen die Forscher daran erkennen, dass 55% der Befragten meinten, sie fühlten sich “besorgt oder unwohl”, wenn sie auf Facebook oder ihre Emails nicht zugreifen können. Zudem sehen sich über 60% gezwungen, ihre elektronischen Geräte auszuschalten, um eine Pause zu haben. Ein Drittel mache das sogar mehrmals täglich.

Zwei Drittel stellten fest, dass es für sie schwer sei, komplett zu entspannen bzw. zu schlafen, nachdem sie sich auf den sozialen Netzwerken getummelt haben. Ein Viertel gab zu, Probleme in ihren Beziehungen oder am Arbeitsplatz zu haben, nachdem sie sich online konfrontativ geäußert hatten.

“If you are predisposed to anxiety it seems that the pressures from technology act as a tipping point, making people feel more insecure and more overwhelmed”, meint die Umfrageleiterin Nicky Lidbetter.

Sie selbst zeigte sich überrascht über den hohen Anteil der Menschen, die sich nur durch ein Abschalten von den Geräten lösen können. Offensichtlich können diese Menschen die Geräte nicht einfach ignorieren.

Linda Blair, eine Klinikpsychologin, ergänzt: “I think one of the key things is that people have begun to behave as though technology is in control of them, instead of the other way round. We can switch the gadgets off but a lot of us have forgotten how to.”

Der Studie treten Einsichten der University of Wisconsin-Madison (hier der Auszug aus dem Journal of Adolescent Health) entgegen. In einer breit angelegten Studie mit 190 Jugendlichen im Alter von 18 bis 23 Jahren zeigten sich keine signifikanten Anzeichen oder Verbindungen zwischen der Nutzung von Social Media und depressivem Verhalten.

“Our study is the first to present scientific evidence on the suggested link between social-media use and risk of depression. The findings have important implications for clinicians who may prematurely alarm parents about social media use and depression risks.” Lauren Jelenchick, Studienleiterin an der UW-Madison School of Medicine and Public Health.

Überraschen die Ergebnisse Euch ebenfalls? Könnt ihr auch manchmal nicht mehr auf die Kommunikationschancen verzichten und müsst eure Geräte ausschalten? Seid mal ehrlich…

Foto Credits: © olly – Fotolia.com

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Der digitale Stress und die Auswirkungen auf unser Gehirn

Dass Multitasking die Arbeitnehmer nicht unbedingt intelligenter macht, haben britische Forscher schon 2009 herausgefunden. Dass Multitasking der Gesundheit schadet und der Mensch maximal zwei Aufgabe gleichzeitig bewältigen kann, hat eine Studie aus 2010 gezeigt. Und die wenigen Übermenschen, die sich als “Supertasker” bezeichnen dürfen, habe ich noch nicht kennengelernt.

Ist es nicht schlimm genug, dass Social Media mit unserem Gemüt spielt und Google unsere Gehirnstrukturen neu programmiert? Jetzt auch noch die Erkenntnis, dass Multitasking nicht gut ist. Und während ich das schreibe, schaue ich nebenbei auch noch ein Fussball Europameisterschaftsspiel und spreche mit meiner Frau. Man will gar nicht darüber nachdenken, was für einem Stress ich mein Gehirn aussetzte.

Der Mensch wäre eigentlich besser beraten, sich mal Zeit zu gönnen, eine Pause zu machen, sich rückbesinnen und sich mal zu vergegenwärtigen, wie er seiner täglichen Zerstreuung unter Nutzung des Mobile und Social Web nachgeht. Dennoch tun wir genau das Gegenteil…

Wie sich dieser Stress des Multitaskings auf das Gehirn auswirkt, verdeutlicht jetzt eine aktuelle Infografik von OnlineUniversities. Irgendwie sind die Anzeichen alarmierend, wenn man sich die weitere Erkenntnisse der Studien ansieht…
- Unser täglicher Medienkonsum hat sich mehr als verdoppelt in den letzten 50 Jahren von 5 auf 12 Stunden.
- Der durchschnittliche Computernutzer checkt 40 Webseiten täglich. Dabei wechselt der Mensch 36 mal pro Stunde das Programm.
- 61% der Erwachsenen geben zu abhängig vom Internet zu sein.
- Exzessive Internetnutzung kann zur Atrophie der grauen Zellen führen sowie das Gedächtnis, Entscheidungskraft und Zielorientierung beeinträchtigen.
- Vom Emailverkehr abgeschnittene Menschen berichten eine bessere Arbeitsfokussierung und weniger Unterbrechungen.

Ist es Zeit zum Umdenken…?

Digital Stress and Your Brain
Via: OnlineUniversities.com

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