DLD13: Über das Unerwartete…

Es sind die unerwarteten Reden und Gespräche im Leben, die Veranstaltungen zu einem persönlichen Erfolg oder Misserfolg machen. Die DLD13 unter dem Motto “Patterns that Connect” hat mir dies wieder deutlich vor Augen geführt. Auch wenn natürlich die digitalen Hype-Themen wie Big Data, Mobile, und Search (noch hipp?) ausführlich in Panels und Vorträgen diskutiert wurden, waren es die Randerscheinungen, die die DLD zu einem wertvollen Think-Tank und digitalen Katalysator-Treffen machen.

Der Morgen.
Die Lufthansa hatte zum “Pre-DLD-Exklusiv-Frühstück” mit Jeff Jarvis geladen. In den heiligen Hallen des HVB Vorstand-Casinos avisierte man zu früher Stunde das Thema “Turn your company into an API”. Die interaktiv eingebrachten Ideen waren zahlreich, die Ansätze folgten vielversprechenden Visionen. Schnell wurde klar: Intelligente Services, die nicht unmittelbar im Unternehmensprozess ablaufen, sind das Salz in der Markensuppe für die Kunden. Die intelligente Vernetzung mit Partnern sowie die Befriedigung der einfachen Ansprüchen von Kunden (hier ein Kommentar, dort eine Aufmerksamkeit, dann mal ein wenig Mitdenken) sind manchmal für ein wenig Wachstum schon genug. Sie schaffen ungeahnte Zugänge und ertragreiche Kooperationsoptionen. Man wünschte sich, auch so manches Unternehmen lebt das dann auch. Unerwartet wäre es nicht mehr…

Der Mittag.
Der Meeting Point im Zentrum der Location brachte Vernetzungsoptionen, die erhofft aber dennoch unerwartet daherkamen. Oft vergisst man: Die Digitalszene ist doch irgendwie noch übersichtlich und die “Six Degrees of Separation” schienen hier eher 3 oder 4 zu sein. Man diskutierte vorwiegend hier über neue Businessmodelle und die letzten Invests der Szene. Unsere Vision von Lancalot begeisterte zahlreiche Menschen, die uns schnell mit Menschen in Kontakt brachten, die 10 Minuten vorher noch als “Investment Potenz” so weit entfernt wie die Milchstrasse erschienen. Es wuchsen Partnerschaften. Es entstanden Speaking-Opportunities. Es keimten Hoffnungen. Über Stunden kam man nicht aus dem Karee und vergaß die Reden, die auf den beiden Bühnen gehalten wurden. Den Rest der Woche arbeite ich jetzt daran, die Keime der unerwarteten Gespräche zu erden.

Der Nachmittag.
Irgendwann wollte ich dann doch mal sehen, was uns das DLD Team um Stephanie Czerny als Sprecher auf die Bühne gezaubert hat. Hugh Herr lief gerade auf die Bühne. Wer seien Geschichte kennt, weiß, was ich damit sage. Der Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) arbeitet am Unerwarteten für kranke Menschen, die heute vielleicht noch keine Zukunft für ihre Behinderung sehen. Seine Beine sind dort schon angekommen. Seine Rede machte Mut. Sein Input “We don’t suffer from disabled bodies, we are missing the technological capabilities” war das beeindruckendste Zitat der Veranstaltung für mich. Denn genauso ist es. Das Unerwartete sieht man nur, wenn wir um die Ecke denken. Auch wenn wir nicht sehen können, aber trotzdem ein Auto fahren wollen, wie der zu 95% erblindete Steve Mahan im selbst-fahrenden Google Auto. Der Wert solch neuer Technologie ist immens

Der Abend.
Die obligatorische DLD-Party. Wie immer im Hause Burda perfekt organisiert. Im Heart. Auch hier gab es Unerwartetes. Nämlich Gäste, die man auf dem DLD nicht sah, die sich aber offensichtlich Tickets ausschließlich für die Party organisiert hatten. Insofern auch interessant zu sehen, dass manche dort auf das unerwartete Gespräch mit digitalen Vordenkern oder Investoren spekulieren. Ich selbst habe die Ruhe bei Gesprächen mit alten Bekannten der Szene genossen, denn das Unerwartete hatte sich bei dieser Veranstaltung für mich schon sehr aussichtsreich eingestellt. Man soll das Glück ja nicht überfordern. Nicht wahr…?

Ich freue mich auf eine Einladung zu weiteren DLD Veranstaltungen und vielleicht dürfen wir dann auch über unser neues Start-Up Lancalot auf einer Bühne sprechen. Wer weiß…

Danke DLD13! Danke Lufthansa!

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Was war, was kommt und was bleibt. Ein kleiner persönlicher Rückblick.

Das Jahr 2012 hatte es in sich. Viele neue Themen standen auf meiner Agenda. Das Digital Business entwickelt sich ständig weiter – schneller als manchem lieb ist. Die rasante Geschwindigkeit ist für viele Unternehmen kaum zu bewältigen. Altbekannte Business Modelle stehen vor dem Aus, neue Business Modelle entwickeln sich rasant und rollen den Markt auf. Aber was bleibt von allem? Es lohnt sich einmal in Ruhe zurückzublicken und eine Bestandsaufnahme zu machen. Welche Themen haben mich persönlich bewegt, welche Themen werden zum Beispiel auch in der Unternehmenskommunikation stärker an Bedeutung gewinnen und was wird von all dem bleiben?

Das Jahr 2012 war gekennzeichnet von einer großen Aufbruchsstimmung in die Welt des Social Media Marketings. Aber auch das Second Screen Advertising, Mobile Marketing, Content Marketing, Digital Publishing und Big Data waren Themen, mit denen ich mich in diesem Jahr intensiv beschäftigen konnte. Spannende Themen, von denen ich einzelne in einer kurzen Zusammenfassung nochmals beleuchten möchte.

Social Media Marketing

Laut der aktuellen Studie „Social Media Marketing in Unternehmen 2012“ des Deutschen Institut für Marketing, an der 900 Personen unterschiedlicher Unternehmen teilnahmen, nutzen mittlerweile knapp 70 Prozent Social Media Marketing.  Das ist im Vergleich zum Vorjahr (66,3 Prozent) zwar nur ein geringer Zuwachs, allerdings planen mehr als ein Drittel der Befragten, die gegenwärtig Social Media Marketing nicht nutzen, den Einsatz für die Zukunft. Heute werden bereits ca. 18,7 Prozent des Marketingbudgets für Social Media Marketing festgelegt.

Interessant ist jedoch, dass nur die Hälfte der befragten Unternehmen ein Social Media Monitoring durchführt. Damit wären wir bei einem Punkt, der definitiv im Jahr 2013 stärker Beachtung finden wird. Social Media Monitoring muss in den Aufgabenkatalog der Unternehmen, denn nur so kann festgestellt werden, ob die Aktivitäten beim Menschen ankommen und das eingesetzte Budget sinnvoll eingesetzt wurden. Zudem bietet das Social Media Monitoring die Möglichkeit, Opinion Leader oder Markenadvokaten zu identifizieren. Markenadvokaten werden für Unternehmen und Brands immer wichtiger, denn sie werden zukünftig eine noch wichtigere Vermittlerfunktion im Netz übernehmen.  Eine Einordnung in unterschiedliche Brandvangelist-Typen wird kommen und einhergehend mit dieser Einordnung die individuelle Ansprache dieser Typen. Einen interessanten Artikel hat hierzu Martin im November veröffentlicht.

Content Marketing

Um sich in der digitalen Welt einen Platz zu erobern, braucht es neben der guten Platzierung in den Suchmaschinen, auch Content, der die User auf der Seite hält, Informationen und Unterhaltung liefert. Um an diesen Content heranzukommen, setzen bereits die ersten Unternehmen in Deutschland auf Content Marketing. Ein Trend, der in 2012 sich ankündigte, aber erst in 2013 stärkere Beachtung in den deutschen Marketingabteilungen finden wird. In USA investieren zum Beispiel B2B-Unternehmen bereits mehr als 33 Prozent ihres Marketingbudgets in Content Marketing.

Content Marketing ist ein Bereich, der in der Unternehmenskommunikation in jedem Fall auf die Agenda 2013 gehört. Ein journalistischer Ansatz, die Liebe zum Schreiben, ein objektiver Blick auf Themen und Kommunikationsbereitschaft sind für erfolgreiches Content Marketing wichtig. Aber genauso wichtig ist es, diesen Content marketingrelevant zu präsentieren und mit Social Media, Mobile Marketing und dem Online Marketing zu fusionieren. Einen ausführlichen Artikel zum Content Marketing habe ich im Juni 2012 veröffentlicht. Weitere werden sicherlich folgen. Erwähnenswert an dieser Stelle ist in jedem Fall nochmals das Engagement von Coca Cola, ein tolles Beispiel, das sicherlich Nachahmer finden wird.

Bewegtbild / Branded Entertainment

Viel beachtet war in 2012 auch der Hype um Bewegtbild. Verleger nutzen die Kraft von Bewegtbild, um Berichte lebendiger zu gestalten. Der Einsatz von lizenziertem und aggregiertem professionellen Bewegtbildinhalten ist ein Trend, der in den letzten Jahren immer mehr Beachtung fand. Und dieser Trend setzt sich weiter fort und wird sich im Jahr 2013 etablieren. Zudem sollte die Frage erlaubt sein, ob Bewegtbild zukünftig das geschriebene Wort im Internet ablösen wird, wie zum Beispiel die Kampagne von Air New Zealand zum Filmstart von Der Hobbit zeigt: Air New Zealand / The Hobbit

Ich bin mir sicher, dass ‚Branded Entertainment Content’, also unterhaltende Videos, die in der Produkt- oder Unternehmenskommunikation zum Einsatz kommen und über verschiedene Netzwerke wie YouTube, Facebook distribuiert werden, in 2013 erst so richtig an Fahrt gewinnen. Und mit der Verbreitung von Smartphones und Tablets wird Branded Entertainment sicherlich auf allen digitalen Kanälen eine große Rolle spielen.

Mobile Marketing

Und somit kommen wir zum Mobile Marketing. Diesem gelang in diesem Jahr der Durchbruch, auch wenn die Werbeumsätze immer noch hinter den Erwartungen der Agenturen liegen. Aber Mobile Marketing wird weiter wachsen und das Jahr 2013 dürfte nun tatsächlich das ‚Jahr des Mobile Marketings’ werden. Denn mit der rasanten Verbreitung von Tablets und Smartphones wird das mobile Marketing immer wichtiger. Auch in der Unternehmenskommunikation wird dieser Kanal an Bedeutung gewinnen. HTML5 und mobile Websites müssen 2013 auf der Agenda stehen. Und es braucht neue kreative Konzepte, wie der User mobil erreicht werden kann. Auch hierzu gibt es einen ausführlichen Artikel von mir, der über Herausforderungen in den Agenturen berichtet.

Parallelnutzung / Second Screen

Die Zahlen zur Parallelnutzung bestätigen den Trend hin zum Second Screen. Tablets und Smartphones werden während der TV-Nutzung zum Chatten, Surfen, Netzwerken genutzt und die Werbung macht sich diesen Trend zu Nutze. Die Erkennung der Zuschauer über Audio Content oder Visual Content Recognition sowie Fingerprinting wird sicherlich im Jahr 2013 kommen, die Technologie ist vorhanden. Es gibt bereits vielversprechende Aktivitäten von Unternehmen wie zum Beispiel das von Puma. Puma hat im Rahmen der Olympischen Sommerspiele in London eine ausgesprochen schöne crossmediale Kampagne gelauncht. Besonders gut gefallen hat mir auch die Einbindung des Offline Marketings. Und damit wären wir bei einem Punkt, der sicherlich wieder stärker in das Bewusstsein der Marketiers rücken sollte.

Offline Marketing

Bei aller Liebe zum Online Marketing, ich glaube und ich bin mir sicher, dass das Offline Marketing in den nächsten Jahren wieder stärker an Bedeutung gewinnen wird. Auch wenn wir uns Online in Sozialen Netzwerken austauschen und Freundschaften pflegen, Kampagnen online und mobil erleben, der Wunsch der Menschen nach „Live-Erlebnissen“ wird bleiben. Vielleicht sollten wir uns alle am Ende des Jahres einmal in Erinnerung rufen, welche Ereignisse tatsächlich wichtig waren, welche Ereignisse uns etwas gegeben haben. Fanden sie online oder offline statt? Ich würde mich hierzu sehr über Eure Kommentare freuen.

Ich wünsch Euch allen ein ‘Happy New Digital Year 2013′!

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Wie Out-Of-Home Media und Social Media sich ergänzen…

Die Zeiten in denen Out-Of-Home eine reine Offlinewelt und Social Media eine abgekapselte Onlinewelt war, sind heute vorbei. Die Cola Rivalen Coca-Cola (Friendship Machine) und Pepsi (Social Vending Machine) übertrumpften sich erst kürzlich in innovativen Getränkemaschinen. Nun geht der Hype in eine neue Runde…

Als ausgemachter “MINI Brandvangelist” sind mir die neuen LED-Billboards in Berlin nicht entgangen. Sie zeigen die perfekten, interaktiven Synergien der Medien und lassen User live auf den Displays erscheinen. MINI hat Mitte Mai eine Facebook App gelauncht, die Facebook Fotos in ein vorgefertigtes Framework einspeiste und dann live auf einem Billboard in Berlin erscheinen lies. Was die Sache auszeichnete, war der “Proof of Concept”. Jeder Homo Connectus, der sein Bild hochlud, konnte sich via Webcam live auf dem Billboard sehen. Eine gelungene Aktion gemäß der Marke “Be MINI”.

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Einen ähnlich innovativen Ansatz fuhr Europcar in Großbritannien. In der Twitterkampagne wurde jeder Tweet mit dem Hashtag #myextrahour live auf einen Billboard gezeigt. Die Idee dahinter: Europcar ist so schnell, dass der Kunde Zeit spart und dann per Tweet sagen kann, was er/sie mit der gewonnen Zeit anfängt.

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Auch wenn die Kundenaktionen ein wenig wie eine spielerische Variante aus Digital Signage und Social Media anmuten, so hat erst kürzlich eine Studie von 3MGTG, die in Auftrag gegeben wurde vom Centre of Future Studies der Kent University, die Chancen und den Mehrwert obiger Aktionen aufgezeigt. Adam Kleinberg hat auch kürzlich eine lesenswerte kurze Guideline mit dem Titel “How to gamify your marketing” herausgearbeitet.

Erfolgreich Aufmerksamkeit in der Offlinewelt erregt die großflächige Billboardaktion. Und da die Menschheit immer mehr vom Smartphone und dem Zugriff auf Social Networks wie Twitter und Facebook Gebrauch macht, sicherlich eine erfolgversprechende Marketingaktion der Zukunft, die den entsprechenden Buzz generiert.

Man denke nur daran, wie man so eine Schnitzeljagd organisieren könnte: Punkte sammeln, Discounts erhalten, Awards gewinnen. In Asien wird aus Out-Of-Home Media dank TESCO übrigens bereits Billboard Shopping. Ergänzen wir das mit Social Media APIs, wissen wir dann mal in Echtzeit, was jeder gerade in seiner Tüte hat…

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Die Frage, die man sich stellt ist… Was erwarten sich wohl Firmen von solchen Aktionen? Ist die “Gamification” (Übersetzung erscheint wahrlich schwierig) des Marketing der moderne Weg zur Kundenbindung und zur Identifikation der Brandvangelists (Markenadvokaten)? Machen diese Aktionen nur dann Sinn, wenn ein ordentlicher CRM Prozess angeschlossen ist, oder ist es für den Vertrieb ein zu vernachlässigender Brandingansatz? Antworten sind willkommen…

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Der Homo Buzz & die Evolution der Infografiken

In den letzten Monaten sind sie die treibende Kraft der Überzeugung für so manchen geworden, der sich nicht mehr die Mühe machen will mit (Prezi oder Power Point) Präsentationen Kunden zu überzeugen: Infografiken. Sie bieten der Generation “Homo Buzz”, der modernen auf mediale Zweitverwertung spezialisierten und Content verbreitenden Spezies, zahlreiches, aktuelles Zahlenmaterial an. Infografiken sind so schön einfach aufbereitet und zu verstehen, erklären komplexe Sachverhalte und erläutern diffizile Situationen bildlich. Und Infografiken verbreiten sich so schnell wie Viren…

Dennoch möchte ich nochmal darauf hinweisen, wie ich schon auf meinem Blog darauf aufmerksam gemacht habe, dass man sich dennoch die Quellen einer Infografik-Argumentation genauer ansieht, wenn man sie zitiert und vor allem verbreitet.

Noch trauen sich (vermutlich auch aus den genannten Gründen) wenige Unternehmen an die Infografik Produktion. Was nicht verwundert… Infografiken sind eine Herausforderung, eine Geschichte zu erzählen, die überzeugt. Es benötigt Ressourcen, die die Daten zusammentragen. Und auch die grafische Darstellungs- und Überzeugungskomponente sollte nicht unterschätzt werden. Nur dann holt es den “Homo Buzz” ab und ist es wert, geteilt zu werden.

Die Evolution der Infografiken steht zwar noch am Anfang, aber ich denke, die ersten Schritte in eine spannende Zukunft werden gerade gemacht. So hat erst kürzlich OnlineSchools.org mit einer schönen animierten Infographik den Status des Internet 2011 visualisiert (und auch ordentlich die Quellen belegt…).

State of the Internet 2011

Um die Realisierung von Infografiken vereinfacht zu ermöglichen, hat sich jetzt visual.ly aufgemacht und bietet schonmal die erste Form einer automatisierten Erstellung an, basierend auf, wie soll es anders sein, der Twitter API. Zukünftig scheint man sich im Markt der Infografiken Evolution platzieren zu wollen, denn man will Datenvisualisierungstools anbieten.

Und wer mal seine erste Infografik machen will, der logge sich einfach hier ein mit den Twitter Login Daten, lasse sich überraschen und kann dann seinen Status des “Homo Buzz” teilen. Und es scheint zu stimmen, wenn du nicht gerade einer der 6 Twitter Troll Typen bist. Man ist, was man twittert…

Die Frage, die sich stellt… Wie würdet ihr einen Homo Buzz definieren? Einig Stimmen sind schon laut geworden, dass Infografiken nerven und viel zu oberflächlich sein. Stimmt ihr zu? Haben diese Infografiken Zukunft? Bin gespannt auf Gedankenansätze…

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Wer nutzt das Social Web, wie lange und warum…?

Infografiken haben einen Vorteil: Schnell sind essentielle Daten zu diversen Gegebenheiten und Situation erfassbar. Für so manchen sich im Zeitstress befindlichen Manager ist dies eine dankbarer Akt der Effizienzsteigerung. Und das ist vor allem in diesem Fall einer Infografik so…

Das Team von Community 102 hat sich mit dem Thema beschäftigt, wie alt die User in Social Networks sind, wie unterschiedlich engagiert User dort agieren und was sie in ihrer Aktivitätszeit in Social Networks so vorwiegend machen.

Bei der Infografik fällt mir auf, dass der Business User auf LinkedIn mit 44 Jahren durchschnittlich der älteste seiner Social Networking User Gattung ist. Gefolgt wird er vom Twitter User mit 39 Jahren und dann dem facebook User mit 38 Jahren. Wenn das Durchschnittsalter bei 37 Jahren liegt, so liegt das an bebo (28 Jahre), welches den Altersdurchschnitt gewaltig drückt. Hätte man myspace in der Betrachtung mit berücksichtigt, wäre es vermutlich noch jünger ausgefallen…

Die Millennials, auch GenY genannt, sind inzwischen rund 23 Minuten täglich online, was mir jetzt nicht unbedingt extrem viel erscheint. Drei Viertel haben bereits ihr Social Networking Profil. Sie sind mobil online unterwegs, lesen ihre Nachrichten aus digitalen Medien (59%) und immerhin 20% stellen schon eigene Videos von sich ins Netz.

Die Frage, die sich stellt… Interessant erscheint, dass in der Altersgruppe zwischen 18-24 Jahren weniger Online Interaktion stattfindet als in der Gruppe zwischen 45-54 Jahren. Hier wäre es spannend der Frage nachzugehen, ob das Studium und Lehre hierfür ein Grund sind. Oder wartet eher das Offlineleben mit anderen Reizen auf, die das Online Engagement unattraktiv machen.

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